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Politiker
- 1892
-
27. Juni: Erich Köhler wird in Erfurt/Thüringen geboren.
Studium der Volkswirtschaft, Staatswissenschaft und des Handelsrechtes in Marburg, Berlin,
Leipzig und Kiel.
- 1914-1918
-
Kriegsdienst im
Ersten Weltkrieg.
- 1919
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Promotion zum Dr. sc. pol. mit dem Thema "Beziehungen der thüringischen Industrie zum
Weltmarkt".
- 1919-1933
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Geschäftsführer des Bundes der Arbeitgeber in Kiel, des Hafenbetriebsvereins Kiel und des
schleswig-holsteinischen Landesverbandes des Nordwestdeutschen Handwerkerbundes.
Als Mitglied der Deutschen Volkspartei (DVP) Angehöriger des schleswig-holsteinischen
Landesvorstandes und des Berliner Zentralvorstandes der Partei.
- 1933
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Entlassung aus seinen Ämtern und Stellungen durch die
Nationalsozialisten, da Köhler mit einer
Jüdin verheiratet ist.
- 1939-1945
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Nach langer Zeit der Arbeitslosigkeit, Tätigkeit als Versicherungsagent.
Gegen Kriegsende unterbleibt seine Verhaftung durch die Gestapo nur wegen völligen körperlichen
Zusammenbruchs.
- 1945
- Mitbegründer der Christlich
Demokratische Union (CDU) in Wiesbaden.
- 1945-1949
-
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden.
- 1946
-
Mitglied des Landtages in Hessen, in dem er den Vorsitz der CDU-Fraktion führt.
- 1946-1949
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Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Hessen.
- 1947
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Wahl in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaften aller CDU- und CSU-Organisationen
Deutschlands.
- 1947-1949
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Präsident des Zwei-Zonen-Wirtschaftsrates in Frankfurt/Main.
- 1947-1950
-
Vorsitzender des Verwaltungsrates der Landeszentralbank Hessen.
- 1949-1957
- Mitglied des Deutschen Bundestages für die Christlich
Demokratische Union (CDU).
Köhler gehört dem Ausschuss für Wirtschaftspolitik, Geld
und Kredit sowie dem Sonderausschuss für das Londoner Schuldenabkommen
an.
- 1949
- 7. September: Wahl zum Präsidenten des Ersten
Deutschen Bundestages.
Seine Amtsführung wird jedoch von der Parlamentsmehrheit zunehmend heftiger kritisiert und es
wird wiederholt sein Rücktritt gefordert.
- 1950
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Nachdem Köhler im Juli im Bundeshaus einen schweren Nervenzusammenbruch erleidet,
entschließt sich seine Fraktion, ihn nicht länger zu halten. Am 16. Oktober erklärt er offiziell seinen
Rücktritt vom Amt des Bundestagspräsidenten.
- 1953
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Wiederwahl in den Deutschen Bundestag.
- 1957
-
Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
Für die Wahl zum 3. Deutschen Bundestag kandidiert Köhler aus gesundheitlichen Gründen nicht
mehr.
- 1958
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23. Oktober: Erich Köhler stirbt in Wiesbaden.
(iz)
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
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